Swissworld.org ist eine Internet-Plattform der Präsenz Schweiz,
das als offizielles Organ der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kenntnisse über die Schweiz verbreitet. Das achtsprachige (!) Portal
bietet dabei Informationen in Form von Texte, Bilder, Ton- und
Videodokumente über die Geografie, Wirtschaft, Wissenschaft,
Bevölkerung, Kultur, Staat und Geschichte. Als Quellen dienen Informationen u.a. aus Museen und Archiven.
Link: Swissworld.org
Das Blog4Search verrät Ihnen Tipps und Tricks zur Internetrecherche und informiert Sie zu Social Media.
Sonntag, 29. Januar 2012
Donnerstag, 19. Januar 2012
Historisches Lexikon der Schweiz - HLS
Das dreisprachige Historische Lexikon der Schweiz (HLS)
wird seit 1988 von der gleichnamigen Stiftung herausgegeben. Das HLS
ist als wissenschaftliches Nachschlagewerk konzipiert. Es behandelt die
wichtigsten Themen und Gegenstände der Schweizer Geschichte von der Ur-
und Frühgeschichte bis zur Gegenwart. Das HLS ist in die vier
Hauptgebiete Biografien, Familienartikel, Ortsartikel (Gemeinden,
Kantone, andere Länder, Herrschaften, Burgen und Schlösser,
archäologische Fundorte u. dgl.) und Sachartikel (historische Phänomene
und Ordnungsbegriffe, Institutionen, Ereignisse usw.). aufgeteilt.
Mittlerweile werden seit 1998 einzelne Artikel auch im Internet als e-HLS kostenlos zugänglich gemacht
Link: Historisches Lexikon der Schweiz
Link: Historisches Lexikon der Schweiz
Sonntag, 15. Januar 2012
Neue Adressstruktur im Internet
Es ist schon seit einige Zeit im Gespräch, dass die bisherigen Top-Level-Domains (TLD) bei der Fülle der Internerseiten langsam an ihre Grenzen kommen. Mit Top-Level-Domains sind die Endungen einer Internetadresse gemeint. Bekannt sind hier die Länder-TDL, wie .ch für die Schweiz, .de für Deutschland oder .at für Österreich. Auch bekannt sind .com für kommerzielle Webseiten, .info für Information oder .org für Organisationen. Bereits vorhanden, aber etwas unbekannter sind .museum z.B. www.steve.museum oder die Endung .travel.
Die Internet Corporation für Assigned Names and Numbers (ICANN), welche zuständig für die internationale Koordination des Internet-Adressierungssystems ist, plant ab 2012 eine Erweiterung, wie Switch auf seiner Homepage berichtet. So soll es möglich sein, Webseiten mit www.fahrplan.sbb oder www.studium.eth zu adressieren.
Diese Adressen unterstützen die Googlesuche erheblich, denn ein wichtiges Kriterium, dass Google etwas findet, ist die Internetadresse. Dies ist in der Suchmarketingbranche schon lange bekannt und die ersten Webadresse wurden deshalb teuer gehandelt. Siehe Artikel in Chip vom 19.4.2000. Um die Interesseadresse www.schweiz.ch, welche heute der Eidgenossschaft gehört, gab es sogar einen Rechtsstreit*.
Dies will die ICANN diesmal vermeiden und sieht deshalb ein strenges und teueres Prozedere vor. Laut Switch dauert die Bewerbung und die Bewertung eines Antrages um eine solche TLD
"zwischen neun und zwanzig Monaten und kostet schätzungsweise 185'000 US Dollar. Der aufwändige Prozess soll sicherstellen, dass die neuen Domain-Endungen streng kontrolliert und limitiert vergeben werden. Registrierte Markennamen wie .nestle und wichtige geografischen Namen wie .berlin sind so geschützt, dass nur rechtmässige Eigner sie registrieren können. Für generische Namen wie .bank oder .versicherung fehlen einschränkenden Bestimmungen, allerdings sind öffentliche Einsprachen Teil des Bewertungsprozesses."Man darf trotzdem gespannt sein, welche kreativen Webadressen nun entstehen. Speziell für .bayern setzt sich beispielsweise die PunktBayern GmbH & Co. KG ein.
Weitere interessante Links zu diesem Thema:
- ICANN - National Press Club (NPC) press conference - Beyond .com, .gov, .net and .edu: Expansion of Internet Addressing. Video vom 11. Januar 2012
- Verzeichnis TDL mit jeweiliger Registrierungstelle.
- *Decisions.ch - Schweizer Kennzeichenrechtliche Entscheide zum Schweizer Markenrecht.
Sonntag, 8. Januar 2012
Zitieren im Internet & Urheberrecht bei Blogs
Seriöse wissenschaftliche Arbeiten und faire Blogger zitieren die Quellen, welche sie im Internet finden. Denn auch die Informationen, welche man im vermeintlich freien und kostenlosen, weltweiten Netz findet, unterliegen dem Urheberrecht.
Bei Blogs ist es üblich, wenigsten eine minimale Quellenangabe zu machen, wie zum Beispiel das Blog des Institut für Wirtschaftsinformatik FHNW in seinem Impressum vorschlägt. Das Denkmaschinen-Blog gibt zu diesem Thema in seinem Beitrag "Was tun gegen Contentklau" weitere Tipps. Besonders relevant ist der Punkt,
Kann man Blogs in wissenschaftlichen Arbeite zitieren? Das kommt ganz auf das Blog an. Etablierte Blogs wie TechCrunch, welche im Internet immer wieder die Nase vorn haben, kann man durchaus bei jeweiligen Thema zitieren. Es kommt hierbei darauf an, ob man sie als primäre Quellen gelten lassen.
Wichtig beim Zitieren von Quellen aus dem Internet ist, dass man versucht den Autor und Titel ausfindig zu machen. Den Autor entdeckt man bei seriösen Seiten meist im Impressum. Zudem ist es im flüchtigen Internet wichtig anzugeben, wann man die entsprechenden Webseite aufgerufen hat.
Ein solches Zitat kann wie folgt aussehen.
Bei Blogs ist es üblich, wenigsten eine minimale Quellenangabe zu machen, wie zum Beispiel das Blog des Institut für Wirtschaftsinformatik FHNW in seinem Impressum vorschlägt. Das Denkmaschinen-Blog gibt zu diesem Thema in seinem Beitrag "Was tun gegen Contentklau" weitere Tipps. Besonders relevant ist der Punkt,
"Wenn ihr eure Artikelideen von anderen Webseite bezieht solltet ihr auch darauf hinweisen und die Seite auch verlinken, so weist ihr euch als echter Blogger aus, alles andere ist unlauter und unter eingefleischten Bloggern absolut verpönt. Wir alle werden von anderen beinflusst und wir sollten auch dazu stehen.",denn dadurch entsteht erst die sogenannte Blogosphäre, welche das Bloggen auszeichnet.
Kann man Blogs in wissenschaftlichen Arbeite zitieren? Das kommt ganz auf das Blog an. Etablierte Blogs wie TechCrunch, welche im Internet immer wieder die Nase vorn haben, kann man durchaus bei jeweiligen Thema zitieren. Es kommt hierbei darauf an, ob man sie als primäre Quellen gelten lassen.
Wichtig beim Zitieren von Quellen aus dem Internet ist, dass man versucht den Autor und Titel ausfindig zu machen. Den Autor entdeckt man bei seriösen Seiten meist im Impressum. Zudem ist es im flüchtigen Internet wichtig anzugeben, wann man die entsprechenden Webseite aufgerufen hat.
Ein solches Zitat kann wie folgt aussehen.
Karzauninkat, Stefan (2012): Die Suchfibel 2.0 (beta). Alles über Suchmaschinen. Online verfügbar unter http://www.suchfibel.de [Stand: 8.1.2012]
oder ohne konkrete Autorenschaft
Nett ist es übrigens auch, wenn man den Urheber eines anderen Blogs darauf hinweist, dass man ihn oder sie in eigenen Blog zitiert. Man bezeichnet dies als Trackbacks. Manche Blog bieten hierzu vorgegebene Funktionen an. Aber auch die normale Kommentarfunktion, wie es das Blog4Search anbietet, reicht dazu aus. Detailiert mit Trackbacks setzt sich Uwe Tippman von Trackbacks.de auseinander.Max Frisch-Stiftung (2001): Max Frisch Biografie 1911 – 1933 Online verfügbar unter http://www.mfa.ethz.ch/de/max-frisch/biografie/1911-1933.html [Stand 8.1.2012]
Donnerstag, 5. Januar 2012
Meta-Suchmaschine: Yippy, auch für Kinder geeignet
Die Meta-Suchmaschine Yippy, welche die Suche auf dem Desktop, Tablet und Mobilphone unterstützt, gibt es schon seit Längerem. Entwickelt wurde sie ursprünglich unter dem Namen Clusty von Vivísimo. Seit 2010 gehört Clusty der Internetfirma Yippy, Inc., die ihren Sitz in Fort Myers, Florida hat.
Yippy ist eine Meta-Suchmaschine, d.h. sie durchsucht keinen eigenen Index, sondern integrierte mehrere Suchmaschinenanbieter in die Suchabfrage. Dies sind beispielsweise Bing, Ask, Open Directory, Yahoo sowie die Newsanbieter CNN, Reuters usw.. Auch Blogsuchmaschinen wie Technorati oder Livejournal
berücksichtigt sie. In der klassischen Ansicht von Yippy kann man unter Preferences (direkt neben dem Suchschlitz) diese Quelle gezielt auswählen und weitere Einstellungen vornehmen.
Die Suchergebnisse werden übersichtlich in Klustern (daher der ursprüngliche Name Clusty) oder wie es neu heisst, in Clouds im linken Rand dargestellt. Yippy sortiert dabei die Ergebnisse passend vor und versucht so, diese übersichtlicher darzustellen.
Beispiel: Die Suche nach "Martin Luther King" ergibt folgende Cloud
Nützlich ist dies bei einer thematischen Suche, wenn man noch nicht so genau die Schwerpunkte bzw. die Suchbegriffe weiss. Etwas das Nachsehen haben hier die deutschsprachigen Nutzenden, da Yippy vor allem auf den angelsächsischen Sprachraum ausgerichtet ist.
Trotzdem kann manchmal recht hilfreich sein, wenn man damit weitere Suchbegriffe sucht. So erhält man z.B. bei der Recherche zum Thema Forschungsdesign noch die Begrifffe Studie, Analyse, Untersuchungsdesign, Forschungslogik, Marktforschung usw.
Ein weiterer Vorteil von Yippy ist, dass es bei der Recherche, im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen nicht die Aktivitäten der Nutzenden verfolgt. In der klassischen Ansicht kann man diesen Privacy-Modus an oder ausstellen.
Zukünftig will sich Yippy vor allem als familienfreundliche Suchmaschine etablieren, welche das "Minefield of Bad Websites" filtert, wie es in seinem kurze Video ankündigt. Sucht man beispielweise nach einem Begriff, welcher für Kinder nicht so ganz geeignet ist, erscheint dieser Banner:
Mit dem Schwesterprodukt Yuckout geht Yippy hier sogar noch einen Schritt weiter, denn diese Suchmaschine wurde eigens für Kinder unter 12 Jahren kreiert.
Yippy
Yippy Classic (mit Einstellungsmöglichkeiten unter Preferences)
Yuckout (Suchmaschine für Kinder bis 12 Jahre)
Hilfe und weitere Infos zu Yippy unter Menü
Yippy ist eine Meta-Suchmaschine, d.h. sie durchsucht keinen eigenen Index, sondern integrierte mehrere Suchmaschinenanbieter in die Suchabfrage. Dies sind beispielsweise Bing, Ask, Open Directory, Yahoo sowie die Newsanbieter CNN, Reuters usw.. Auch Blogsuchmaschinen wie Technorati oder Livejournal
berücksichtigt sie. In der klassischen Ansicht von Yippy kann man unter Preferences (direkt neben dem Suchschlitz) diese Quelle gezielt auswählen und weitere Einstellungen vornehmen.
Die Suchergebnisse werden übersichtlich in Klustern (daher der ursprüngliche Name Clusty) oder wie es neu heisst, in Clouds im linken Rand dargestellt. Yippy sortiert dabei die Ergebnisse passend vor und versucht so, diese übersichtlicher darzustellen.
Beispiel: Die Suche nach "Martin Luther King" ergibt folgende Cloud
Nützlich ist dies bei einer thematischen Suche, wenn man noch nicht so genau die Schwerpunkte bzw. die Suchbegriffe weiss. Etwas das Nachsehen haben hier die deutschsprachigen Nutzenden, da Yippy vor allem auf den angelsächsischen Sprachraum ausgerichtet ist.
Trotzdem kann manchmal recht hilfreich sein, wenn man damit weitere Suchbegriffe sucht. So erhält man z.B. bei der Recherche zum Thema Forschungsdesign noch die Begrifffe Studie, Analyse, Untersuchungsdesign, Forschungslogik, Marktforschung usw.
Ein weiterer Vorteil von Yippy ist, dass es bei der Recherche, im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen nicht die Aktivitäten der Nutzenden verfolgt. In der klassischen Ansicht kann man diesen Privacy-Modus an oder ausstellen.
Zukünftig will sich Yippy vor allem als familienfreundliche Suchmaschine etablieren, welche das "Minefield of Bad Websites" filtert, wie es in seinem kurze Video ankündigt. Sucht man beispielweise nach einem Begriff, welcher für Kinder nicht so ganz geeignet ist, erscheint dieser Banner:
Mit dem Schwesterprodukt Yuckout geht Yippy hier sogar noch einen Schritt weiter, denn diese Suchmaschine wurde eigens für Kinder unter 12 Jahren kreiert.
Links:
Yippy
Yippy Classic (mit Einstellungsmöglichkeiten unter Preferences)
Yuckout (Suchmaschine für Kinder bis 12 Jahre)
Hilfe und weitere Infos zu Yippy unter Menü
Dienstag, 3. Januar 2012
Neues Jahr, neues Design und neue Funktionen
Zum Jahresauftakt habe ich die ruhigeren Tage genutzt, das Design des Blog4Search etwas aufzufrischen. Neben dem neuen Design bietet Blogger von Google auch neue Funktionen an.
1. Im Blog4Search ist nun im rechten Rand eine interne Blogsuche von Google integriert, mit der man gezielt nach Recherchequellen oder -tipps suchen, welche einmal im Blog beschrieben wurden. Siehe auch die Hilfe.
2. Zudem gibt gegen das "Gesellschaftsphänomen Kommentararmut"* neu auch die Möglichkeit die Beiträge lustig, interessant oder cool zu finden. Trauen Sie sich einfach!
Ein Blick in die bisherige Statistik für den Zeitraum ab Mai 2009 bis heute zeigt, dass die Top-Five folgende Themen waren:
Die Themenschwerpunkte im neuen Jahr werden deshalb weiterhin die Internet- und
Presserecherche sowie Social Media in diesem Zusammenhang sein. Vielleicht gibt es auch ein paar Gedankesplitter mehr.
Ich freue mich, wenn Sie mir als Leser/in weiterhin treu bleiben und wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.
Beatrice Krause alias Searchfactory
*(CC-Grafik on IQ-Atrophie)
1. Im Blog4Search ist nun im rechten Rand eine interne Blogsuche von Google integriert, mit der man gezielt nach Recherchequellen oder -tipps suchen, welche einmal im Blog beschrieben wurden. Siehe auch die Hilfe.
2. Zudem gibt gegen das "Gesellschaftsphänomen Kommentararmut"* neu auch die Möglichkeit die Beiträge lustig, interessant oder cool zu finden. Trauen Sie sich einfach!
Ich freue mich, wenn Sie mir als Leser/in weiterhin treu bleiben und wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.
Beatrice Krause alias Searchfactory
*(CC-Grafik on IQ-Atrophie)
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