Freitag, 16. Februar 2018

Fyyd.de: Suchmaschine für Podcasts

Wenn man länger pendeln muss, verkürzen Podcasts (Audio- und Videodateien) mit Nachrichten, Hörspielen oder Musik die Zeit. Die Angebote in iTunes, bei Google Play oder bei Streamingdienste wie Spotify oder Deezer sind riessig und nahezu unüberschaubar.
diosear.ch. Dort können Nutzer Zitate aus Podcasts eingeben oder Stichworte zu Inhalten - dann spuckt die Suchmaschine passende Podcasts aus....
Charts und Suchmaschinen: So finden Sie interessante Podcasts - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Charts-und-Suchmaschinen-So-finden-Sie-interessante-Podcasts-id41434811.html

Eine einzige Datenbank dafür gibt es nicht, aber einzelne Suchmaschinen oder Verzeichnisse helfen weiter. Die bekannteste deutsche Suchmaschine im Internet ist zur Zeit fyyd.de. Es ist ein privates Projekt von Christian Bednarek, der Podcasts zu verschiedenen Themen kuratiert. Jeder Podcast hat eine Übersichtsseite auf der die Episoden zu finden sind. Diese können direkt aus dem Podcast abonniert werden.

Es gibt eine einfache sowie erweiterte Suche. Stöbern kann man zudem unter «Entdecken» in  verschiedenen Kategorien wie Kunst, Wirtschaft, Komödien, Bildung, Nachrichten & Politik. Je nach Kategorie gibt es eine weitere Unterteilung. Die Auswahl der Podcasts ist von Bednarek rein subjektiv. Warum er dies in seiner Freizeit macht, erfährt von ihm selbst in seinem Interview mit den bayerischen Rundfunk.

Links:
Fyyd.de
Christian Bednarek, fyyd Podcast: Die Zukunft gehört der Sprachsteuerung (Interview BR am 25.10.2017)

Frühere Posts: Spaactor findet das gesprochene Wort

Samstag, 20. Januar 2018

Facebook-Nutzer prüfen die Qualität von Medien

«Fake News» oder «Alternative Fakten» machen es dem Internetnutzer immer schwieriger die Glaubwürdigkeit von Informationen einzuschätzen. Besonders in den sozialen Medien, wie Facebook tummeln sich gefälschte Nachrichten und das bekannteste soziale Netzwerk kam deswegen während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 stark unter Beschuss.

Als ein erster Schritt dem entgegenzutreten setzte Facebook «Faktenprüfer» ein. Nun rekrutiert es seine Mitglieder dafür, da dies laut Mark Zuckerberg die «objektivere Lösung» sei. Wie ihn die NZZ in ihrem Artikel vom heute zitierte, wolle «Facebook selbst [...] nicht entscheiden, was stimme und was nicht, [..]»

Ob tatsächlich die sog. Schwarmintelligenz helfen kann, Falschmeldungen zu reduzieren ist abzuwarten. Die Bewertung der Medien startet ab nächster Woche vorerst in den USA. Kritisch ist zu sehen, ob es nicht zu einer ideologisierten Manipulation kommt, wenn Medien, die von Facebook -Nutzern für vertrauenswürdig befunden wurden, zu einer höhere Verbreitung kommen.

Bis diese Faktenprüf-Funktion auch bei uns ankommt, wird es noch etwas dauern. Tipps und Hilfen für die Überprüfung der Glaubwürdigkeit von Informationen im Netz, finden Sie in früheren Posts des Blog4Search:

First Draft News - Ein Netzwerk gegen Falschinformationen im Internet

Samstag, 23. Dezember 2017

Das Blog4search wünscht Ihnen stimmungsvolle Weihnachten ...

... und dankt Ihnen, liebe Leserinnen und Leser für Ihre Treue. Geniessen Sie die Festtage und starten Sie gut ins neue Jahr.


Quelle: Jean Victor Balin

Ihre Beatrice Krause

Internetexpertin - Ausbilderin - Bloggerin

P.S. Das Blog4Search macht eine kleine Weihnachtspause und meldet sich im Januar wieder zurück. Falls es Ihnen über die Festtage zu langweilig wird, stöbern Sie doch einfach etwas im Blogarchiv. Tipps zur Suche finden Sie hier.

Sonntag, 19. November 2017

Fotoarchiv von Annemarie Schwarzenbach


Zum 75. Todestag hat die Schweizerische Nationalbibliothek über 3000 Fotografien von Annemarie Schwarzenbach aus dem Bestand des Schweizerischen Literaturarchivs auf Wikimedia Commons online gestellt.

Annemarie Schwarzenbach ist vorallem den 1930er und 1940er Jahren als Schriftstellerin und Fotografin bekannt geworden. Besonders Reisereportagen haben es ihr angetan und daraus ist eine umfangreiche Sammlung an Bildmaterial aus Afrika, Amerika und Asien entstanden. Dieses steht nun unentgeltlich auf Wikimedia Commons zur Verfügung. Zudem hat das Schweizerische Literaturarchiv diese Fotografien in ihrem Projekt «Am Ende aller Wege» mit Landkarten aus der damaligen Zeit verknüpft.

So lassen sich ihre Fotografien über die drei Kontinente Amerika, Afrika und Asien interaktiv via Landkarte nachverfolgen und man erhält einen spannenden Eindruck, wie damals beispielsweise ihre Reise durch Afghanistan war.

Beispiel: Afghanistan-Reise; Quelle: Schweizerisches Literaturarchiv


Links:
Schwarzenbach, Annemarie: Inventar ihres Nachlasses im Schweizerischen Literaturarchiv 
Interaktive Karte «Am Ende aller Wege»
Bildarchiv auf Wikimedia Commons