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Freitag, 16. Juni 2017
Google will starke Kinder im Netz
Aus Zeitgründen fallen die Posts in diesem Blog leider zurzeit etwas rar aus. Dafür gibt es in Netzkulturlernen heute einen Beitrag, wie Google spielerisch die Medienkompetenz bei Kindern stärken will: Be Internet Awesome: Sichere, selbstbewusste Kids im Internet
Mittwoch, 26. November 2014
#EdchatDE: Twitterchat für Lehrende
Um Social Media Tools besser zu verstehen und diese ggf. selbst in einer Lernumgebung einzusetzen, muss man sie nutzen. Seien dies Weblogs, Mircoblogs oder Wikis. Für vielen Lehrende, egal ob in der Schule oder in der universitären Bildung ist dies aber noch nicht selbstverständlich. Ein interessanter Einstieg könnte dafür der #EdchatDE auf Twitter sein.
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Freitag, 24. Oktober 2014
Gedankensplitter Selbstversuch: MOOC Prokrastination Review
Ersetzen MOOCs den Präsenzunterricht? Pauschal kann man dies nicht sagen, denn wie im Präsenzunterricht, kommt es auch im MOOC auf die Dozierenden und das Lernsetting an. Genau wie Präsenzunterricht langweilig oder inspirierend sein kann, kann dies auch bei einem MOOC passieren.
Das MOOC zum Thema Prokrastination des Lehrstuhls für Angewandte Psychologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), welches am 11. August startet und nun elf Woche ging, ist ein ausgezeichnetes Beispiel, wie man es gut machen kann. Für die Macherinnen des MOOCs, Eliane Dominok und Sarah Holstein war es auch eine neue Erfahrung.
Zirka 7000 Personen hatten sich angemeldet, davon schlossen rund 8 % ab. Diese Rate mag niedrig erscheinen, aber ich meine, sie sagt in diesem Fall nichts über die Qualität des MOOCs aus. Denn die Teilnahme an den Diskussionen in den Foren oder auch im Live Chat mit 70 Personen war sehr rege.
Besonders gut fand ich die Mischung. Es gab Videos, welche selten 12 Minuten überschritten. Hier merkte ich, dass ich bei längeren Vidoes abschweifte. Zudem gab es rund 40 Arbeitsblätter. Man musste in diesen elf Wochen also wirklich aktiv arbeiten und sich Zeit dafür nehmen. Ich kann mich aber auch dem Feedback einer Teilnehmerin anschliessen:
Zu einem die Outtakes über widerborstige Haarsträhnen oder die dressierten Hände von Frau Domninik. Der Blick hinter die Kulissen, wie die Videos innerhalb von drei Monaten entstanden und welche Pleiten und Pannen es dabei gab, machte die Dozierende sehr sympathisch und zeigten auch, wie aufwändig die Drehs waren.
Zum anderen der Live Chat mit Martin Klimitsch, Psychologe der psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS) des Studierendenwerks Karlsruhe. Seine Anregungen sind nicht nur Studierenden wertvoll, sondern auch für Dozierenden, die sie betreuen. Ich selbst bin eher eine Schein-Prokrastiniererin und habe inzwischen auch brav mein Büro aufgeräumt und meinen Vortrag über das Bloggen erfolgreich gehalten. Für mich war das MOOC vor allem aus Sicht einer Ausbilderin wertvoll und kann ihn Lehrenden sehr empfehlen. Nächstes Jahr soll eine neue Ausgabe des MOOCs starten.
Aber wie gesagt, ob MOOCs pauschal immer eingesetzt werden können und «erfolgreich» sind, hängt sehr stark vom Thema, den Dozierenden und dem Lernsetting ab. Der Aufwand darf daher nicht unterschätzt werden.
Links:
Das MOOC zum Thema Prokrastination des Lehrstuhls für Angewandte Psychologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), welches am 11. August startet und nun elf Woche ging, ist ein ausgezeichnetes Beispiel, wie man es gut machen kann. Für die Macherinnen des MOOCs, Eliane Dominok und Sarah Holstein war es auch eine neue Erfahrung.
Zirka 7000 Personen hatten sich angemeldet, davon schlossen rund 8 % ab. Diese Rate mag niedrig erscheinen, aber ich meine, sie sagt in diesem Fall nichts über die Qualität des MOOCs aus. Denn die Teilnahme an den Diskussionen in den Foren oder auch im Live Chat mit 70 Personen war sehr rege.
Besonders gut fand ich die Mischung. Es gab Videos, welche selten 12 Minuten überschritten. Hier merkte ich, dass ich bei längeren Vidoes abschweifte. Zudem gab es rund 40 Arbeitsblätter. Man musste in diesen elf Wochen also wirklich aktiv arbeiten und sich Zeit dafür nehmen. Ich kann mich aber auch dem Feedback einer Teilnehmerin anschliessen:
Für mich gab es zwei Highlights:«Für ein Buch oder eine Präsenzveranstaltung hätte ich mir nicht die Zeit genommen. Ein MOOC war für mich genau das Richtige. Einerseits freie Zeiteinteilung, aber andererseits auch die Verpflichtung, wöchentlich neue Lektionen zu erhalten.»
Zu einem die Outtakes über widerborstige Haarsträhnen oder die dressierten Hände von Frau Domninik. Der Blick hinter die Kulissen, wie die Videos innerhalb von drei Monaten entstanden und welche Pleiten und Pannen es dabei gab, machte die Dozierende sehr sympathisch und zeigten auch, wie aufwändig die Drehs waren.
Zum anderen der Live Chat mit Martin Klimitsch, Psychologe der psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS) des Studierendenwerks Karlsruhe. Seine Anregungen sind nicht nur Studierenden wertvoll, sondern auch für Dozierenden, die sie betreuen. Ich selbst bin eher eine Schein-Prokrastiniererin und habe inzwischen auch brav mein Büro aufgeräumt und meinen Vortrag über das Bloggen erfolgreich gehalten. Für mich war das MOOC vor allem aus Sicht einer Ausbilderin wertvoll und kann ihn Lehrenden sehr empfehlen. Nächstes Jahr soll eine neue Ausgabe des MOOCs starten.
Aber wie gesagt, ob MOOCs pauschal immer eingesetzt werden können und «erfolgreich» sind, hängt sehr stark vom Thema, den Dozierenden und dem Lernsetting ab. Der Aufwand darf daher nicht unterschätzt werden.
Links:
Montag, 15. September 2014
Arbeiten und Lernen in Unternehmen mit Social Software
Web 2.0 oder Social Media Tools sind mittlerweile aus unserem Leben fast nicht mehr wegzudenken. Sei es, weil man privat Facebook nutzt, um mit seinen Freunden zu kommunizerien oder Wikipedia für den Rechercheeinstieg verwendet. So liegt es in der Sache selbst, dass auch Unternehmen für ihre interne Weiterbildung oder Kommunikation zunehmend auf eTools wie Blogs, Wikis oder Social Bookmarking setzen.
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Mittwoch, 10. September 2014
Gedankensplitter Selbstversuch: MOOC Prokrastination Halbzeit
Inzwischen ist Halbzeit beim MOOC Prokrastination. Neben den Videos und Quizaufgaben gibt es zahlreiche Arbeitsblätter, die bei der Zielsetzung von Projekten und beim Zeitmanagement helfen sollen. Mir persönlich gefällt die ALPEN-Methode nach Lothar J. Seiwert recht gut:
Aufgaben & Termine notieren
Länge jeder Aktivität festlegen
Pufferzeit einplanen
Entscheidungen treffen
Nachkontrolle
Einiger dieser Strategien regen im Forum zu intensiven Diskussionen an. Manche Teilnehmende sind dadurch irritiert und es herrscht ab und an die Meinung, chronischen Prokrastinieren hilft dies wenig.
Ich finde diese Diskussionen sehr spannend, denn sie zeigen wie intensiv beispielsweise interdisziplinäre MOOCS um Arbeitstechniken und Lernen die persönlichen Bereiche betreffen können. Online wird oft rascher von persönlichen Erfahrungen erzählt, als es in einem Präzenskurs wahrscheinlicher ist. Die Hemmschwelle, sich zu äussern sinkt. Daher ist es auch als MOOC-Kursleitende wichtig zu beachten, wie man damit umgeht.
In diesem MOOC wurde eine Netiquette erstellt, die anonyme Teilnehmende zulässt, aber darauf verweist, dass es nett wäre, wenn man weiss, ob das Posting von einem Peter, einer Silke oder einer Ursula stammt. Anonyme Teilnehmende? Das Thema Prokrastination kann laut Studien bis zu 75% der Bevölkerung betreffen, aber es ist deshalb lange noch nicht salonfähig. Viele haben massive Probleme mit dem Aufschieben und möchten sich daher nicht outen.
Aber auch andere Punkte, wie das Urheberrecht müssen bei einem MOOC bedacht werden. Viele Teilnehmende hätten die Literatur gerne als ePaper oder eBook online verfügbar, vorallem dann, wenn diese selbst nicht mehr in Bibliotheken oder im Buchhandel erhältlich sind. Wie geht man damit um, wenn beispielsweise nicht nur die eigenen Hochschulangehörigen darauf zugreifen können, sondern alle interessierten Personen, die am MOOC teilnehmen? Was ja ursprünglich Sinn der Sache ist: Bildung offen für alle.
Ich habe daher den Eindruck, dass ein MOOC zwar sehr viele Teilnehmende erreicht - in diesem MOOC sollen es inzwischen 5'000 Personen sein - aber der Aufwand nicht wesentlich geringer ist als in einem Präsenzkurs. Zumindest in einem cMOOC, der auf den Austausch unter den Teilnehmenden setzt und einen workshopähnlichen Charakter hat.
Denn häufig gibt es es auch Fragen zur Technik, welche eigentlich an den Plattformanbieter, in diesem Fall iversity gestellt werden sollten. Sowie generelle Fragen zum Ablauf des MOOCs, zu den Arbeitsblätter, Hausaufgaben oder wie man persönliche Abwesenheiten regeln soll, d.h. wenn man zwei Woche lang das MOOC nicht machen. Im Grunde also alles Themen, wie sie auch in einem Präsenzkurs auftauchen, nur dass diese dann oft Plenum erläutert werden. Im MOOC kann theoretisch jede/jeder Einzelne diese Fragen stellen, wenn sie/er sich nicht vorab durch die vielen Forenbeiträge gekämpft hat. Was die Wenigsten machen.
Einen Nachteil finde ich die Handhabung des Forums. Man kann auf Fragen Antworten und Kommentare geben. Bei Antworten wird man via Mail infomiert darüber. Bei Kommentaren nicht und dadurch gehen diese etwas unter. Spannend bleibt es aber trotzdem, das MOOC weiter zu verfolgen. Dies liegt in diesem Fall aber vorallem am Thema selbst.
Links:
Aufgaben & Termine notieren
Länge jeder Aktivität festlegen
Pufferzeit einplanen
Entscheidungen treffen
Nachkontrolle
Einiger dieser Strategien regen im Forum zu intensiven Diskussionen an. Manche Teilnehmende sind dadurch irritiert und es herrscht ab und an die Meinung, chronischen Prokrastinieren hilft dies wenig.
Ich finde diese Diskussionen sehr spannend, denn sie zeigen wie intensiv beispielsweise interdisziplinäre MOOCS um Arbeitstechniken und Lernen die persönlichen Bereiche betreffen können. Online wird oft rascher von persönlichen Erfahrungen erzählt, als es in einem Präzenskurs wahrscheinlicher ist. Die Hemmschwelle, sich zu äussern sinkt. Daher ist es auch als MOOC-Kursleitende wichtig zu beachten, wie man damit umgeht.
In diesem MOOC wurde eine Netiquette erstellt, die anonyme Teilnehmende zulässt, aber darauf verweist, dass es nett wäre, wenn man weiss, ob das Posting von einem Peter, einer Silke oder einer Ursula stammt. Anonyme Teilnehmende? Das Thema Prokrastination kann laut Studien bis zu 75% der Bevölkerung betreffen, aber es ist deshalb lange noch nicht salonfähig. Viele haben massive Probleme mit dem Aufschieben und möchten sich daher nicht outen.
Aber auch andere Punkte, wie das Urheberrecht müssen bei einem MOOC bedacht werden. Viele Teilnehmende hätten die Literatur gerne als ePaper oder eBook online verfügbar, vorallem dann, wenn diese selbst nicht mehr in Bibliotheken oder im Buchhandel erhältlich sind. Wie geht man damit um, wenn beispielsweise nicht nur die eigenen Hochschulangehörigen darauf zugreifen können, sondern alle interessierten Personen, die am MOOC teilnehmen? Was ja ursprünglich Sinn der Sache ist: Bildung offen für alle.
Ich habe daher den Eindruck, dass ein MOOC zwar sehr viele Teilnehmende erreicht - in diesem MOOC sollen es inzwischen 5'000 Personen sein - aber der Aufwand nicht wesentlich geringer ist als in einem Präsenzkurs. Zumindest in einem cMOOC, der auf den Austausch unter den Teilnehmenden setzt und einen workshopähnlichen Charakter hat.
Denn häufig gibt es es auch Fragen zur Technik, welche eigentlich an den Plattformanbieter, in diesem Fall iversity gestellt werden sollten. Sowie generelle Fragen zum Ablauf des MOOCs, zu den Arbeitsblätter, Hausaufgaben oder wie man persönliche Abwesenheiten regeln soll, d.h. wenn man zwei Woche lang das MOOC nicht machen. Im Grunde also alles Themen, wie sie auch in einem Präsenzkurs auftauchen, nur dass diese dann oft Plenum erläutert werden. Im MOOC kann theoretisch jede/jeder Einzelne diese Fragen stellen, wenn sie/er sich nicht vorab durch die vielen Forenbeiträge gekämpft hat. Was die Wenigsten machen.
Einen Nachteil finde ich die Handhabung des Forums. Man kann auf Fragen Antworten und Kommentare geben. Bei Antworten wird man via Mail infomiert darüber. Bei Kommentaren nicht und dadurch gehen diese etwas unter. Spannend bleibt es aber trotzdem, das MOOC weiter zu verfolgen. Dies liegt in diesem Fall aber vorallem am Thema selbst.
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Mittwoch, 20. August 2014
Google Classroom: Learning Management System von Google
Moodle oder Olat werden an vielen Bildungsinstitutionen genutzt, um mit den Teilnehmenden zu kommunizieren und vorallem Arbeitsblätter mit Aufgaben oder Präsentationen zu hinterlegen. Auch Google bietet einige Funktionen, wie Google Docs, Google Drive oder Gmail an, damit das collaborative virtuelle Lernen möglich wird. Nun geht Google mit seiner Initiative «Google for Education» einen Schritt weiter und vereint diese Anwendungen in Google Classroom, das Schulen und Hochschulen in 42 Sprachen weltweit zur Verfügung steht.
Weiterlesen auf http://netzkulturlernen.ch/2015/01/google-classroom/
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Montag, 11. August 2014
Gedankensplitter Selbstversuch: MOOC Prokrastination Teil 2
Heute ist das MOOC Prokrastination des Lehrstuhls für Angewandte Psychologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit 4374 Teilnehmenden gestartet. Elf Wochen lang wird jeden Montag ab 9 Uhr ein Kapitel freigeschalten. Das erste Kapitel besteht aus sieben Einheiten, sprich jeweils ein kurzer Videofilm mit einem Quiz. Schritt für Schritt wird man dabei mit dem Thema sowie dem Ablauf des MOOCs vertraut gemacht.
Bei Bearbeiten der ersten längern Einheit von 12 Minuten und der Beantwortung der jeweiligen Fragen dazu habe ich gemerkt, dass ich am Bildschirm kleine Pausen brauche und das MOOC nicht am Stück abschliessen werde. Insgesamt rechnet das KIT mit zwei Stunden pro Woche.
Gegen Ende des ersten Kapitels wird man aufgefordert einen Fragebogen zum eigenen Prokrastinationstyp auszufüllen, welcher später nochmals wiederholt wird und man so ggf. Verhaltensänderungen feststellen kann. Die Befragung wird codiert, so dass keine Rückschlüsse auf die Person möglich ist. Nur selbst kennt man das Ergebnis.
Zudem ist es sinnvoll ein eigenes Projekt wie Seminararbeit oder Referat zu haben, damit man die Theorie der Selbstkontrolle und -regulierung mit Übungen in die Praxis umsetzen kann. Ich werde dies anhand eines Vortrages testen, den ich Anfang Oktober halten werde. Positiv finde ich, dass es unter den Teilnehmenden moderierte Austauschmöglichkeiten zum Thema gibt.
Fast zeitgleich zu diesem MOOC erschien von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) das Positionspapier «Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre». Auf e-teaching.org kann man dazu spielerisch durch die verschiedenen Pro- und Contra Argumente navigieren und diese bewerten.
Links:
Bei Bearbeiten der ersten längern Einheit von 12 Minuten und der Beantwortung der jeweiligen Fragen dazu habe ich gemerkt, dass ich am Bildschirm kleine Pausen brauche und das MOOC nicht am Stück abschliessen werde. Insgesamt rechnet das KIT mit zwei Stunden pro Woche.
Gegen Ende des ersten Kapitels wird man aufgefordert einen Fragebogen zum eigenen Prokrastinationstyp auszufüllen, welcher später nochmals wiederholt wird und man so ggf. Verhaltensänderungen feststellen kann. Die Befragung wird codiert, so dass keine Rückschlüsse auf die Person möglich ist. Nur selbst kennt man das Ergebnis.
Zudem ist es sinnvoll ein eigenes Projekt wie Seminararbeit oder Referat zu haben, damit man die Theorie der Selbstkontrolle und -regulierung mit Übungen in die Praxis umsetzen kann. Ich werde dies anhand eines Vortrages testen, den ich Anfang Oktober halten werde. Positiv finde ich, dass es unter den Teilnehmenden moderierte Austauschmöglichkeiten zum Thema gibt.
Fast zeitgleich zu diesem MOOC erschien von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) das Positionspapier «Potenziale und Probleme von MOOCs - eine Einordnung im Kontext der digitalen Lehre». Auf e-teaching.org kann man dazu spielerisch durch die verschiedenen Pro- und Contra Argumente navigieren und diese bewerten.
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Donnerstag, 7. August 2014
Gedankensplitter Selbstversuch: MOOCen gegen chronisches Aufschieben Teil 1
Nahmen die Autoren des Horizon Reports 2013 noch an, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate «Massive Open Online Courses (MOOCs)» weit verbreitet sein werden, rudert der Report bereits 2014 wieder etwas damit zurück. Doch was sind MOOCs eigentlich genau und kann man damit wirklich lernen?
Im Grunde sind MOOCs eine spezielle Form von Onlinekursen, bei denen theoretisch beliebig viele Personen teilnehmen können. Idealweise kombinieren sie traditionelle Formen der Wissensvermittlung in Form von Videos und Lesematerial mit Problemstellungen. In Foren können die Lernenden und Lehrenden dazu diskutieren. Es gibt zwei Arten von MOOCs. Die xMOOCs mit unzählig vielen Teilnehmenden. Diese Art wird von krititschen Stimmen vor allem als «Marketinginstrument» der bekannten Universitäten wie der Harvard University gesehen. Weniger verbreitet sind die cMOOCs, die auf der Idee des Konnektivismus beruhen und bei denen der Austausch miteinander, ähnlich wie in einem Workshop oder Seminar im Vordergrund stehen.
Um das System MOOC etwas besser verstehen zu lernen, wage ich einen kleinen Selbstversuch. Am Lehrstuhl für Angewandte Psychologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) startet am 11. August ein kostenloses MOOC zum Thema Prokrastination. Damit ist das chronisches Aufschieben gemeint. In meinem Fall trifft dies regelmässig auf das Aufräumen meines privaten Büros zu. ;-)
Der Kurs, welcher von Eliane Dominok geleitet wird, will nicht nur das Wissen dazu vermitteln, sondern die Teilnehmende dabei unterstützen ihr Verhalten zu ändern. Gerade diesen Aspekt finde ich bei diesem MOOC interessant. Kann man mit MOOCs tatsächlich auch Verhalten ändern? Im besten Fall ist danach mein Büro aufgeräumt.
Der Arbeitsaufwand für diesen MOOC beträgt zwei Stunden pro Woche. Wenn 80% der Lehrvideos sowie 80% der Quizzes absolviert sind, erhält man eine kostenfreie Teilnahmebestätigung. Leider fehlt momentan noch die konkrete Angabe, wie lange das MOOC dauert. In jeden Fall versuche in den nächsten Wochen mit diesem Gedankensplitter über meine Erfahrungen damit zu schreiben.
Ich bin zum Beispiel sehr neugierig, wie das Lernsetting im MOOC generell aussieht, ob ich dran bleiben werden und ob es am Ende neben dem Wissenserwerb tatsächlich eine eigene Verhaltensänderung gibt.
Wer nun auch Lust hat mit zu moocen, der oder die kann sich noch anmelden unter:
https://iversity.org/courses/moocen-gegen-chronisches-aufschieben
Weitere Infos dazu siehe Artikel Prokrastination: Online-Kurs gegen "Aufschieberitis" MOOCen gegen chronisches Aufschieben auf Bildungsklick.de
Frühere Post zum Horizon Report:
In Deutsch: Horizion Report - eLearning wandelt sich zu Online-Learning
Horizon-Report 2013: Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?
Im Grunde sind MOOCs eine spezielle Form von Onlinekursen, bei denen theoretisch beliebig viele Personen teilnehmen können. Idealweise kombinieren sie traditionelle Formen der Wissensvermittlung in Form von Videos und Lesematerial mit Problemstellungen. In Foren können die Lernenden und Lehrenden dazu diskutieren. Es gibt zwei Arten von MOOCs. Die xMOOCs mit unzählig vielen Teilnehmenden. Diese Art wird von krititschen Stimmen vor allem als «Marketinginstrument» der bekannten Universitäten wie der Harvard University gesehen. Weniger verbreitet sind die cMOOCs, die auf der Idee des Konnektivismus beruhen und bei denen der Austausch miteinander, ähnlich wie in einem Workshop oder Seminar im Vordergrund stehen.
Um das System MOOC etwas besser verstehen zu lernen, wage ich einen kleinen Selbstversuch. Am Lehrstuhl für Angewandte Psychologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) startet am 11. August ein kostenloses MOOC zum Thema Prokrastination. Damit ist das chronisches Aufschieben gemeint. In meinem Fall trifft dies regelmässig auf das Aufräumen meines privaten Büros zu. ;-)
Der Kurs, welcher von Eliane Dominok geleitet wird, will nicht nur das Wissen dazu vermitteln, sondern die Teilnehmende dabei unterstützen ihr Verhalten zu ändern. Gerade diesen Aspekt finde ich bei diesem MOOC interessant. Kann man mit MOOCs tatsächlich auch Verhalten ändern? Im besten Fall ist danach mein Büro aufgeräumt.
Der Arbeitsaufwand für diesen MOOC beträgt zwei Stunden pro Woche. Wenn 80% der Lehrvideos sowie 80% der Quizzes absolviert sind, erhält man eine kostenfreie Teilnahmebestätigung. Leider fehlt momentan noch die konkrete Angabe, wie lange das MOOC dauert. In jeden Fall versuche in den nächsten Wochen mit diesem Gedankensplitter über meine Erfahrungen damit zu schreiben.
Ich bin zum Beispiel sehr neugierig, wie das Lernsetting im MOOC generell aussieht, ob ich dran bleiben werden und ob es am Ende neben dem Wissenserwerb tatsächlich eine eigene Verhaltensänderung gibt.
Wer nun auch Lust hat mit zu moocen, der oder die kann sich noch anmelden unter:
https://iversity.org/courses/moocen-gegen-chronisches-aufschieben
Weitere Infos dazu siehe Artikel Prokrastination: Online-Kurs gegen "Aufschieberitis" MOOCen gegen chronisches Aufschieben auf Bildungsklick.de
Frühere Post zum Horizon Report:
In Deutsch: Horizion Report - eLearning wandelt sich zu Online-Learning
Horizon-Report 2013: Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?
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Montag, 4. August 2014
Auswahlhilfen: Social Media in der Aus- und Weiterbildung
Neben den klassischen E-Learning Tools wie Moodle, Mahara oder Ilias finden auch immer mehr Social Media Tools Einzug in die Aus- und Weiterbildung auf den verschiedensten Stufen. Will Richardson beschreibt beispielsweise in seinem Buch «Wikis, Blogs und Podcasts» schon seit längerem exemplarisch wie man das interaktive Web (Web 2.0 / Social Media) gezielt für den Unterricht in der Schule nutzen kann.
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Donnerstag, 19. Juni 2014
Sketchnotes: Kreative Mitschrift auf Papier und Tablets.
Wahrscheinlich kennen es viele. Bei Tagungen, Konferenzen oder in Kursen beginnen Vorträge oft vielversprechend. Man macht sich Notizen. Nach einiger Zeit wird es aber langatmig. Man beginnt zu kritzeln und am Ende hat man ein Info-Chaos auf seinem Notizblock. Könnte man die Mitschrift nicht besser lösen? Mit Sketchnotes scheint es dafür eine Möglichkeit zu geben.
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Freitag, 25. April 2014
Umfrage zu den Top 100 Tools for Learning 2014
Jane Heart veröffentlicht jedes Jahr ihre bekannte Sammlung der Top 100 Tools for Learning. Im Ranking 2013 standen Twitter, Google Drive, YouTube, Google Search und Power Point auf den fünf ersten Plätzen. Als learning tool bezeichnet sie ...
Um eine qualitativ gute Auswertung zu gewährleisten und Spam zu vermeiden, gibt sie dabei eine Voting guidance vor. Die Personen, die an der Umfrage teilenehmen, müssen sich mit einem Online-Profil ausweisen. Wichtig ist ihr bei der Umfrage auch, dass Tools wie Google oder Mircosoft Office genauer spezifiziert werden. Also Google Search oder Google Drive sowie MS Powerpoint oder MS Excel.
Abstimmen kann man via dem Umfrageformular, via Twitter an @C4LPT oder via einen eigenen Blog-Post, den man ihr dann mitteilt. Die Ergebnisse veröffentlicht sie dann am Montag, den 29. September 2014.
Links:
Umfrage bis 26.9.2014
Top Learning Tools 2013
« [...] any software or online tool or service that you use either for your own personal or professional learning, for teaching or training, or creating e-learning.»
A
learning tool is any software or online tool or service that you use
either for your own personal or professional learning, for teaching or
training, or for creating e-learning. - See more at:
http://c4lpt.co.uk/top100tools/sample-page/voting/#sthash.XGHTvkon.dpuf
A
learning tool is any software or online tool or service that you use
either for your own personal or professional learning, for teaching or
training, or for creating e-learning. - See more at:
http://c4lpt.co.uk/top100tools/sample-page/voting/#sthash.XGHTvkon.dpuf
A
learning tool is any software or online tool or service that you use
either for your own personal or professional learning, for teaching or
training, or for creating e-learning. - See more at:
http://c4lpt.co.uk/top100tools/sample-page/voting/#sthash.XGHTvkon.dpuf
Auch dieses Jahr hat sie wieder ihre Umfrage gestartet, welche noch bis zum 26. September 2014 läuft. Ihre Umfrage richtet sich weltweit an Ausbilder/innen, Dozenten/innen und Lehrer/innen, die eTools professionell in ihrer beruflichen Tätigkeit einsetzen.Um eine qualitativ gute Auswertung zu gewährleisten und Spam zu vermeiden, gibt sie dabei eine Voting guidance vor. Die Personen, die an der Umfrage teilenehmen, müssen sich mit einem Online-Profil ausweisen. Wichtig ist ihr bei der Umfrage auch, dass Tools wie Google oder Mircosoft Office genauer spezifiziert werden. Also Google Search oder Google Drive sowie MS Powerpoint oder MS Excel.
Abstimmen kann man via dem Umfrageformular, via Twitter an @C4LPT oder via einen eigenen Blog-Post, den man ihr dann mitteilt. Die Ergebnisse veröffentlicht sie dann am Montag, den 29. September 2014.
Links:
Umfrage bis 26.9.2014
Top Learning Tools 2013
Donnerstag, 27. März 2014
In Deutsch: Horizon Report - eLearning wandelt sich zu Online-Learning
Seit über 10 Jahren veröffentlicht das New Media Consortium (NMC) und der EDUCAUSE Learning Initiative
(ELI) die Hochschulausgabe des Horizon Reports («Higher Education Edition»). Dabei stellt der Bericht jedesmal sechs Technologien vor, die sich in den nächsten fünf Jahren durchsetzten sollen.
Im Horizon Report 2014 sollen dies folgende Technologien pro Zeithorizont sein:
Links:
NMC Horizon Report
Horizon Report – deutsche Ausgaben
Horizon Project Wiki
Früherer Blogbeitrag:
Horizon-Report 2013: Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?
Im Horizon Report 2014 sollen dies folgende Technologien pro Zeithorizont sein:
- Zeithorizont ein Jahr oder weniger: Flipped Classroom; Learning Analytics
- Zeithorizont zwei bis drei Jahre: 3D Printing; Games und Gamifizierung
- Zeithorizont vier bis fünf Jahre: Quantified Self; Virtuelle Assistenten.
«das Online-Learning selbst [.. ] mitten in einem Neuerfindungsprozess [steckt], bei dem es zunehmend um die Integration von Online-, Blended- und kollaborativem Lernen geht. Der Begriff eLearning fällt im Report nur noch selten, daher behält auch die Übersetzung den Terminus Online-Learning entsprechend bei. Damit sich Studierende nachhaltig auf das Lernen in Online-Umgebungen einlassen, muss das Lernerlebnis personalisiert werden, so eine der zentralen Thesen des Reports.»Im Horizon Project Wiki kann der Entstehungsprozess des Reports nachvollzogen werden. Daneben wird eine umfassende Materialsammlung zu den Technologiethemen angeboten.
Links:
NMC Horizon Report
Horizon Report – deutsche Ausgaben
Horizon Project Wiki
Früherer Blogbeitrag:
Horizon-Report 2013: Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?
Donnerstag, 13. Februar 2014
Portfoliocommunities: ePortfolios für Ausbildung und Beruf
Die ePortfolio Software Mahara wird an vielen Hochschulen, aber auch an Schulen als «Personal Learning Environment» eingesetzt. Die Nutzenden können sich mit dieser Plattform nicht nur austauschen, sondern vor allem ihre eigenen (Lern)projekte darauf präsentieren. Dies kann eine Schülerzeitung, ein Lernportfolio oder auch die Master Thesis sein.
Weiterlesen auf netzkulturlernen.ch
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Mittwoch, 15. Januar 2014
ExamTime: Digitale Unterstützung beim Lernen
Aktuell schwitzen wieder einige Studierenden und Schüler
über ihren Lernstoff und bereiten sich auf die Prüfungen vor. Oft ist es noch
reines Auswendiglernen, welche manche als «Bildungsbullemie» bezeichnen, wenn
es nur für die jeweilige Prüfung angewandt wird. Als Hilfsmittel erstellt man
sich dafür häufig Karteikarten, bei denen vorne der Begriff und hinten die
entsprechende Definition darauf steht.
Das ToolBlog von Stephan List hat vor einige Zeit in einem Post
auf die Lernplattform ExamTime hingewiesen. Hinter ExamTime steht ein junges Start-up, das dieses Programm via
SAMI, ein Software-Unternehmen im Bildungs- und
Freiwilligensektor anbieten kann. Es ist daher noch kostenlos nutzbar und aktuell auch noch ohne Werbung.
Im Grunde setzt es die Karteikartenfunktion nun digital um. Siehe Beispiel «Alle Länder der Erde und ihre Hauptstädte». Dies wäre im eigentlichen Sinne keine besondere Lernhilfe. Aber ExamTime
bietet mehr und das macht diese Lernplattform für das Lernen 2.0 interessant.
So kann man seine Karteikarten, Mind-Maps oder Quiz mit anderen teilen.
ExamTime schreibt dazu:
«Du kannst nicht erwarten alles zu bekommen, ohne etwas zurück zu geben. Du musst den Stein ins Rollen bringen, indem du deine eigenen Inhalte erstellst und mit anderen teilst, so dass diese auch ihre Inhalte mit dir teilen.» Quelle: https://www.examtime.com/de/teilen/
Wem das nun zu mühselig ist, sollte bedenken, auch schon
beim Erstellen von Inhalten für andere, lernt man selbst mehr, als wenn man nur
auf die vorhandenen, frei verfügbaren Inhalte klickt. Im Grunde sollte das
Auswendiglernen durch das Verstehen eines Themas ersetzt werden. Dies kann man
aber nur, wenn man sich vertieft damit auseinander setzt und beispielsweise
eigene Lernquiz
oder Mind-Maps
zu einem Thema erstellt.
Die wichtigste Funktion und eine wirkliche Lernhilfe sind
aber die Features «Lernziele formulieren» und der Lernplan,
denn stupides, stundenlanges Auswendiglernen führt in der Regel nicht zum Ziel,
sondern man setzt sich damit eher noch mehr unter Druck.
Für viele wird eine Lernplanung neu sein, kann aber sehr den
Vorbereitungsprozess unterstützen. Und man lernt damit nicht nur für die
Schule, sondern eignet sich damit auch wichtige Arbeitstechniken, wie Ziele
setzen – Aufgaben planen – Zeitrahmen festlegen für das spätere
Berufsleben an. Und mit einer guten Planung braucht man dann kein
schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man sich zur Belohnung auch mal wieder
einen Kinobesuch mit den Freunden gönnt.
Link:
Mittwoch, 8. Januar 2014
AG IK & IG WBS Veranstaltungstipp: OER - Open Educational Resources
Aktuell gibt es einen breiten Diskurs, inwieweit das weltweite Netz das Lernen beeinflusst. Die F.A.Z. erörtert beispielsweise in ihrem Artikel «Universitäre Lehre: Ich bin Student, holt mich hier ab!» vom 27.11.2013, dass
Doch nicht nur MOOCs sind ein zentrales Thema beim digitalen Lernen, sondern die Diskussion dreht sich dabei unter anderem auch um Open Educational Resources (OER). Mit OER sind freie Lern- und Lehrmaterialien gemeint, welche kostenlos im Internet verfügbar und frei verwendbar sind. Eine kleine interessante Linksammlung zu diesem Thema findet man beispielweise auf der Scoop.it-Seite von Andreas Link.
Dass diese Themen nicht nur für Didaktiker, Dozierende oder Lehrpersonen relevant sind, zeigt der gemeinsam geplante Workshop Open Educational Resources (OER) der Arbeitsgemeinschaft Informationskompetenz (AG IK) und der Interessengruppe Wissenschaftliche BibliothekarInnen Schweiz (IG WBS). Der Workshop möchte dabei «die Schnittstelle der Bibliothek zwischen Open Access, Open Educational Resources und Informationskompetenz» ausloten.
Er findet am Dienstag, 21. Januar 2014 in Winterthur an der ZHAW statt. Weitere Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man auf der Veranstaltungsseite des Vereins AG IK.
Links zum Thema:
«es nichts nützt, den Einsatz von Online-Kursen an Hochschulen zu verteufeln. Es kommt vielmehr darauf an, sie zur Individualisierung der Lehre zu nutzen. Sicher ist nur, dass sich im Lehrbetrieb einiges ändern wird»Dabei geht der Artikel auf den Fluch oder Segen von Massive Open Online Courses (MOOCs) ein und versucht anhand von fünf Thesen aufzuzeigen, welche Chancen für die individualiserte Lehre möglich sind.
Doch nicht nur MOOCs sind ein zentrales Thema beim digitalen Lernen, sondern die Diskussion dreht sich dabei unter anderem auch um Open Educational Resources (OER). Mit OER sind freie Lern- und Lehrmaterialien gemeint, welche kostenlos im Internet verfügbar und frei verwendbar sind. Eine kleine interessante Linksammlung zu diesem Thema findet man beispielweise auf der Scoop.it-Seite von Andreas Link.
Dass diese Themen nicht nur für Didaktiker, Dozierende oder Lehrpersonen relevant sind, zeigt der gemeinsam geplante Workshop Open Educational Resources (OER) der Arbeitsgemeinschaft Informationskompetenz (AG IK) und der Interessengruppe Wissenschaftliche BibliothekarInnen Schweiz (IG WBS). Der Workshop möchte dabei «die Schnittstelle der Bibliothek zwischen Open Access, Open Educational Resources und Informationskompetenz» ausloten.
Er findet am Dienstag, 21. Januar 2014 in Winterthur an der ZHAW statt. Weitere Details zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man auf der Veranstaltungsseite des Vereins AG IK.
Links zum Thema:
- F.A.Z.-Artikel «Universitäre Lehre: Ich bin Student, holt mich hier ab!» vom 27.11.2013 (aktuell noch online)
- Open Educational Resources (OER) - deutsch
- Zeitschrift für Hochschulentwicklung - Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources? Jg.8/Nr. 4
- Welche digitalen Tools eignen sich zum Lernen & Lehren? in Blog4Search
- Gedankensplitter: Tagung Update / Social Media & Bibliothekenin Blog4Search
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Mozillas Open Badges - Wie kann man informelles Lernen messen?
Vieles, das man in der Schule gelernt hat, geht oft
später vergessen. Vieles, das man beiläufig im Alltag oder Beruf lernt, bleibt
dagegen gut im Gedächtnis hängen. Warum das so ist, dazu gibt es aktuell einen
breiten Diskurs auf allen Aus- und Weiterbildungsebenen.
Neben dem formalen Lernen gewinnt so auch das informelle
Lernen immer mehr Bedeutung. Fachexperten wie Jay Cross gehen sogar davon aus,
dass man gut 80% der persönlichen Fähigkeiten im informellen Rahmen, also ausserschulisch
der traditionellen Bildungsinstitute «erlernt». Dies kann im Austausch mit
Freunden oder Berufskollegen sein, wenn man beispielsweise im Büro einen Tipp bekommt,
wie man mit Excel, welche Berechnung, wie am Einfachsten löst. Oder privat beim
Wandern auf Themenwegen, beim Gucken von Quizsendungen oder beim Bloggen über
ein bestimmtes Thema.
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Freitag, 6. Dezember 2013
Welche digitalen Tools eignen sich zum Lernen & Lehren?
Online-Tools aus dem Netz in seine Kurse zu integrieren ist für manche Ausbilder nichts mehr Neues. Gerade bei Recherchekursen eignen sich beispielsweise Social-Bookmarking-Tools wie Delicious oder Diigo. Auch Blogs können generell als Reflexionswerkzeuge in Weiterbildungen eingesetzt werden. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Social Software, die sich dafür eignet.
Jane Hart vom Centre for Learning & Performance Technologies erhebt seit 2007 Daten zu den verschiedenen digitalen Lernwerkzeugen und stellt die Umfragen jedes Jahr unter «Top 100 Tools for Learning» zur Verfügung.
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Jane Hart vom Centre for Learning & Performance Technologies erhebt seit 2007 Daten zu den verschiedenen digitalen Lernwerkzeugen und stellt die Umfragen jedes Jahr unter «Top 100 Tools for Learning» zur Verfügung.
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1 – EDUCATIONAL & TRAINING TOOL
1 – EDUCATIONAL & TRAINING TOO
1 – EDUCATIONAL & TRAINING TOO
Twitter
Social network and micro-blogging site
same
2
Google Drive/Docs
Office suite & file storage service
up 1
3
YouTube
Video-sharing site
down 1
4
Google Search
Web search engine
same
5
PowerPoint - See more at: http://c4lpt.co.uk/top100tools/#sthash.yCrtEJXx.dpuf
Top 100 Tools for LearningT
Top 100 Tools for LearningTwitter
Dienstag, 26. November 2013
«Bloom's Digital Taxonomy»: Der Einfluss des Internets auf die Taxonomiestufen nach Bloom.
Als Ausbilderin kommt man um die Taxonomiestufen nach Bloom
bei der Gestaltung von Lehrkonzepten nicht herum, wenn man dies seriös
machen möchte.
Bloom entwickelte diese Stufen bereits in den 50ziger Jahren.
Es handelt sich dabei um ein Klassifikationsschema für Lernziele mit steigender
Komplexität. Dabei
folgte er dem kognitiven Ansatz und geht davon aus, dass man beispielsweise ein
Konzept nicht verstehen kann, wenn man sich nicht daran erinnert, wie es
funktioniert. So baut bei ihm eine Stufe auf die andere Stufe auf.
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Freitag, 31. Mai 2013
Internet Trends 2013
Kleiner Perkins Caufield Byers (KPCP), eine Venture-Capital-Gesellschaft aus dem Silicon Valley hat einen umfangreichen Report zu den Internet Trends 2013 zusammengetragen. Mittlerweile nutzen 2.4 Milliarden Menschen das Internet, wobei vor allem China und Indien hier sehr aufholen. Auffällig ist, dass unter den Top 15, ausser der Türkei (Rank 14) kein weiteres Land aus dem europäischen Kontinent vertreten ist.
KPCP analysierte verschiedene Industriezweige im Internet, vorallem auf die USA bezogen. Sie gehen dabei auch auf die mobilen Endgeräte ein, deren Boom ungebrochen scheint. Im Bereich Social Media Tools ist die Nutzung von Facebook, YoutTube und Twitter ungeschlagen. Aber auch unbekanntere Tools wie Pinterest, Instagram oder Tumblr (aktuell von Yahoo für 1.1. Mrd. Dollar gekauft) konnten letztes Jahr zulegen.
Im Bereich Education wird der Report ab Seite / Folie 98 interessant. Die Nutzung der Online-Kurse nahm in den letzten Jahren an den US-Universitäten durch die Studierenden stetig zu. Für die Lehrenden sind in den USA vor allem Learning Tools wie Twitter, YouTube und Google Docs interessant.
Den ganzen Report, auch als pdf findet man auf der Webseite von KPCP.
KPCP analysierte verschiedene Industriezweige im Internet, vorallem auf die USA bezogen. Sie gehen dabei auch auf die mobilen Endgeräte ein, deren Boom ungebrochen scheint. Im Bereich Social Media Tools ist die Nutzung von Facebook, YoutTube und Twitter ungeschlagen. Aber auch unbekanntere Tools wie Pinterest, Instagram oder Tumblr (aktuell von Yahoo für 1.1. Mrd. Dollar gekauft) konnten letztes Jahr zulegen.
Im Bereich Education wird der Report ab Seite / Folie 98 interessant. Die Nutzung der Online-Kurse nahm in den letzten Jahren an den US-Universitäten durch die Studierenden stetig zu. Für die Lehrenden sind in den USA vor allem Learning Tools wie Twitter, YouTube und Google Docs interessant.
Den ganzen Report, auch als pdf findet man auf der Webseite von KPCP.
Donnerstag, 30. Mai 2013
Gedankensplitter in eigener Sache: Konstruktiver Austausch über den Horizon-Report
Liebe Leserinnen und Leser
Aktuell habe ich einen Post, der schlicht ein Renner in meinem Blog ist und der mir diesen Mai über 12.000 Aufrufe bescherrt hatte. Das ist für meinen kleinen Nischenblog - in der Regel mit 1.400 Aufrufen pro Monat - ein sehr guter Wert. Herzlichen Dank dafür!
Gepuscht wird dieser Wert aktuell durch den Post «Horizon-Report 2013 - Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?» vom 8. März 2013
Es freut mich natürlich sehr, dass dieser nun so das Interesse weckt. Spannender fände ich aber einen anregenden Austausch dazu:
Ihre Beatice Krause
Aktuell habe ich einen Post, der schlicht ein Renner in meinem Blog ist und der mir diesen Mai über 12.000 Aufrufe bescherrt hatte. Das ist für meinen kleinen Nischenblog - in der Regel mit 1.400 Aufrufen pro Monat - ein sehr guter Wert. Herzlichen Dank dafür!
Gepuscht wird dieser Wert aktuell durch den Post «Horizon-Report 2013 - Wie beeinflussen die neuen Medien und Technologie das Lernen und Lehren in den nächsten fünf Jahren?» vom 8. März 2013
Es freut mich natürlich sehr, dass dieser nun so das Interesse weckt. Spannender fände ich aber einen anregenden Austausch dazu:
- Wie sehen meine Leserinnen und Leser, die im Horizon aufgestellten Trends im Einfluss auf das zukünftige Lernen & Lehren?
- Hat sich Ihre eigene Rolle als Lehrende schon verändert?
- Nutzen Sie im Unterricht soziale Medien, um das soziale Lernen damit zu fördern? (Siehe dazu auch Post zum SVEB-Workshop)
- Etwas kritisch gesehen: Welchen Einfluss könnte es bei diesen Trends haben, dass der Report von HP unterstützt wird?
Ihre Beatice Krause
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Lernen_im_Netz,
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